„Lewin geh' nicht fort,“ sprach er und drückte seinen Arm fest mit seiner Hand, augenscheinlich mit dem Wunsche, ihn um keinen Preis von sich zu lassen.

„Dies ist mein aufrichtigster, vielleicht mein bester Freund,“ sagte er zu Wronskiy, „du bist mir gleichfalls mehr vertraut und teuer, und ich will und weiß, daß ihr Freunde und Vertraute werden müßt, da ihr beide gute Menschen seid.“

„Nun, dann bleibt uns nur übrig, den Bruderkuß zu tauschen,“ sagte Wronskiy, gutmütig scherzend und Lewin die Hand reichend.

Dieser nahm schnell die dargebotene Hand und drückte sie fest.

„Es freut mich sehr, sehr,“ sagte Lewin, seine Hand drückend.

„Kellner, eine Flasche Champagner,“ befahl Stefan Arkadjewitsch.

„Auch ich freue mich herzlich,“ äußerte Wronskiy.

Trotz des Wunsches Stefan Arkadjewitschs, und ihrer beiderseitigen Absicht, wußten sie doch nichts weiteres zu sagen, und beide fühlten dies.

„Du weißt, daß er mit Anna nicht bekannt ist?“ sagte Stefan Arkadjewitsch zu Wronskiy, „ich will ihn aber unbedingt mit ihr in Verbindung bringen. Komm Lewin!“