„Solltet Ihr!“ sagte Wronskiy, „sie wird sich sehr freuen! Ich würde sogleich nach Haus fahren,“ fügte er hinzu, „doch Jaschwin beunruhigt mich und ich will hier bleiben, bis er aufhört.“

„Nun, steht es schlecht mit ihm?“

„Er verliert fortwährend, und ich allein nur kann ihn abhalten.“

„Wie wäre es mit einer Pyramide? Lewin spielst du? Schön!“ sagte Stefan Arkadjewitsch, „stelle eine Pyramide,“ wandte er sich zu dem Marqueur.

„Schon längst fertig,“ erwiderte dieser, der bereits die Bälle in das Dreieck gesetzt hatte und zum Zeitvertreib den roten roulieren ließ.

„Stoßt!“

Nach der Partie ließen sich Wronskiy und Lewin an dem Tische Gagins nieder, und Lewin begann, dem Vorschlage Stefan Arkadjewitschs folgend, auf die Asse zu setzen. Wronskiy saß bald am Tische, fortwährend umgeben von zu ihm kommenden Bekannten, bald begab er sich in das „Infernalische“, um nach Jaschwin zu sehen. Lewin verspürte eine angenehme Erholung von der geistigen Abgespanntheit am Vormittag. Ihn erfreute die Beilegung der Feindschaft mit Wronskiy, und ein Gefühl von Beruhigung, Standeswürde und Frohsinn verließ ihn nicht mehr.

Als die Partie zu Ende war, nahm Stefan Arkadjewitsch Lewin unter dem Arm.

„Gehen wir also zu Anna! Sogleich? Ja? Sie ist zu Haus. Ich habe ihr schon seit Langem versprochen, dich einmal mit zu ihr zu bringen. Wohin willst du für den Abend gehen?“

„Ich habe nichts Besonderes vor. Swijashskiy hatte ich versprochen, in die Gesellschaft für Landwirtschaft zu kommen. Fahren wir hin, wenn du willst,“ sagte Lewin.