„Auch mir ist so wohl! Ich werde nirgends mehr hinfahren, namentlich nicht nach Moskau.“
„Woran dachtest du denn eigentlich?“
„Ich? Ich habe gedacht — nein, nein, geh nur, schreib, zerstreue dich nicht,“ sprach sie, die Lippen kräuselnd, „ich muß jetzt diese kleinen Löcher hier ausschneiden, siehst du?“ —
Sie ergriff die Schere und begann auszuschneiden.
„Ach nein, sage mir doch, woran dachtest du?“ sagte er, sich zu ihr setzend und der kreisförmigen Bewegung der kleinen Schere folgend.
„O, woran ich dachte? Ich dachte? An Moskau, an deinen Nacken.“
„O, warum mir solch ein Glück? Es ist übernatürlich. Das ist zu schön,“ sagte er, ihr die Hand küssend.
„Mir ist es im Gegenteil um so schöner, je natürlicher es ist.“
„Du hast da ein Zöpfchen,“ sagte er, behutsam ihren Kopf wendend. „Ein Zöpfchen. Siehst du hier. Doch nein, nein, arbeiten wir!“
Die Arbeit wurde indessen nicht mehr fortgesetzt, und sie fuhren wie schuldbewußt auseinander, als Kusma eintrat, um zu melden, daß der Thee serviert sei.