„War heute jener zurückgesetzte Beamte da? Hat ihn der Papa empfangen?“

„Empfangen. Soeben ist der Direktor gegangen und ich habe ihn gemeldet,“ sagte der Schweizer heiter blinzelnd. „Gestattet mir, daß ich Euch auskleide.“

„Sergey!“ sagte der Erzieher, in der Thüre stehen bleibend, welche nach den inneren Gemächern führte. „Legt selbst ab!“

Doch Sergey widmete, obwohl er die schwache Stimme des Pädagogen gehört hatte, diesem nicht die geringste Aufmerksamkeit. Er stand, sich mit der Hand an dem Brustgurt des Portiers anhaltend und ihm ins Gesicht blickend.

„Hat denn Papa auch für ihn gethan, was not thut?“

Der Portier nickte bestätigend mit dem Kopfe.

Ein Beamter, der schon siebenmal bei Aleksey Aleksandrowitsch mit einem Anliegen vorgesprochen hatte, interessierte Sergey und den Portier. Sergey hatte denselben auf dem Vorsaal getroffen und gehört, wie kläglich er den Portier bat, sein Anliegen vorzutragen, und gesagt hatte, daß er mit seinen Kindern werde untergehen müssen.

Seit dieser Zeit interessierte sich Sergey, der dem Beamten noch ein zweites Mal auf dem Vorsaal begegnet war, für diesen.

„Hat er sich denn recht gefreut?“ frug er.

„Wie sollte er sich nicht gefreut haben? Bald gesprungen wäre er, als er von hier fortging.“