„Hat man etwas für uns gebracht?“ — frug Sergey nach einer Pause.

„Nein, Herr,“ antwortete kopfschüttelnd und flüsternd der Portier, „von der Gräfin ist etwas da.“

Sergey ersah sofort, daß das, wovon der Schweizer sprach, ein Geschenk von der Gräfin Lydia Iwanowna zu seinem Geburtstage sein müsse.

„Was sagst du? Wo ist es denn?“

„Korney hat es zu Papa getragen. Es scheint etwas recht Schönes.“

„Wie groß ist es denn? — So?“ — —

„Kleiner, aber was Hübsches.“

„Ein Buch?“

„Nein, ein Spielzeug. Aber geht, geht, Wasiliy Lukitsch wird gleich rufen,“ sagte der Portier, die nahenden Schritte des Gouverneurs vernehmend und behutsam das bis zur Hälfte im abgezogenen Handschuh steckende Händchen, welches ihn noch bei seinem Ledergurt hielt, losmachend.

„Wasiliy Lukitsch, diese Minute!“ antwortete Sergey mit dem nämlichen heiteren und lieblichen Lächeln, welches den seines Amtes beflissenen Wasiliy Lukitsch stets besiegte.