Alexandra (sich erhebend). Sprich dich nur mit ihm aus; ich sehe beim Spiel ein wenig zu.
Neunzehnter Auftritt.
Die Vorigen ohne Alexandra Iwanowna. Schweigen. Dann beginnen beide auf einmal zu sprechen.
| Maria. Sie kommen ungelegen, weil wir uns aussprechen müssen. Nikolai. Diesen Augenblick sagte ich zu Aline … |
Maria. Was denn?
Nikolai. Nein, sprich du nur.
Maria. Ich wollte über Stefan mit dir reden. Da muß endlich eine Entscheidung getroffen werden. Der arme Junge quält sich, weiß nicht, was aus ihm wird. Er kommt zu mir, aber ich kann nichts entscheiden.
Nikolai. Was ist denn da zu entscheiden. Mag er doch selbst seinen Entschluß fassen.
Maria. Du weißt, daß er als Freiwilliger bei der Garde eintreten will. Dazu braucht er eine Bescheinigung von dir und die Mittel zum Unterhalt; und die willst du ihm nicht geben! (Sie spricht erregt.)
Nikolai. Reg dich um Gottes willen nicht auf, Mascha. Hör mich an. Weder will ich etwas geben noch nicht geben. Ich halte den freiwilligen Eintritt beim Militär für dumm, sinnlos, für ein Zeichen von geringer Bildung, wenn jemand das Abscheuliche des Berufes nicht kennt; oder aber für niederträchtig, wenn Berechnung im Spiele ist …