Fedja: Das scheint dir nur so. (Er hält ihre Hand in der seinigen.) Aber darum handelt es sich nicht. Die Hauptsache ist, daß ich es nicht kann. Weißt du, biege ein Stück dickes Papier hin und her; du kannst das hundertmal tun, und es hält; aber biege es zum hundertundersten Male, und es geht entzwei. So steht es auch mit den Beziehungen zwischen mir und Lisa. Es ist mir zu peinlich, ihr in die Augen zu sehen. Und ihr ebenfalls, das kannst du mir glauben.

Sascha: Nein, nein.

Fedja: Du sagst nein, weißt aber selbst, daß es so ist.

Sascha: Ich kann nur nach mir urteilen. Wenn ich an ihrer Stelle wäre und du mir so antwortetest, wie du es jetzt tust, so würde das für mich schrecklich sein.

Fedja: Ja, für dich ... (Stillschweigen; beide sind verlegen.)

Sascha (steht auf): Soll es wirklich dabei bleiben?

Fedja: Es muß wohl.

Sascha: Fedja, kehre zurück!

Fedja: Ich danke dir, liebe Sascha. Du wirst mir allzeit eine teure Erinnerung bleiben ... aber lebe wohl, mein Täubchen! Erlaube, daß ich dich küsse! (Er küßt sie auf die Stirn.)

Sascha (aufgeregt): Nein, ich nehme nicht Abschied, und ich glaube es nicht und will es nicht glauben ... Fedja ...