Mascha: Liebst du mich?
Fedja: Wen sollte ich denn sonst lieben?
Mascha: Nur mich? Nun, lies mir einmal vor, was du da geschrieben hast.
Fedja: Es wird dich langweilen.
Mascha: Wenn du es geschrieben hast, wird es schon hübsch sein.
Fedja: Nun, so höre. (Er liest.) „An einem Tage im Spätherbst hatte ich mich mit einem Kameraden verabredet, daß wir uns auf der Murygina-Terrasse treffen wollten. Es war ein trüber, warmer, stiller Tag. Der Nebel ...”
Dritter Auftritt
Fedja und Mascha. Der alte Zigeuner Iwan Makarowitsch und die alte Zigeunerin Nastasja Iwanowna, Maschas Eltern, treten ein.
Nastasja Iwanowna (tritt auf ihre Tochter zu): Also hier bist du, du verlaufenes Schaf verfluchtes! Habe die Ehre, gnädiger Herr! (Zur Tochter:) Was tust du uns an, he?
Iwan Makarowitsch (zu Fedja): Du handelst nicht gut, gnädiger Herr. Machst das Mädchen unglücklich. Wirklich nicht gut. Du handelst unchristlich.