Lisa: Ja.

Der Untersuchungsrichter: Sie werden beschuldigt, obwohl Sie wußten, daß Ihr Mann am Leben war, einen andern geheiratet zu haben.

Lisa: Ich wußte es nicht.

Der Untersuchungsrichter: Und ferner werden Sie beschuldigt, durch Zahlung einer Geldsumme ihren Mann zur Begehung eines Betruges, nämlich zur Vorspiegelung eines Selbstmordes, veranlaßt zu haben, in der Absicht, von ihm loszukommen.

Lisa: Das ist alles nicht wahr.

Der Untersuchungsrichter: Gestatten Sie mir also einige Fragen. Haben Sie ihm im Juli vorigen Jahres zwölfhundert Rubel übersandt?

Lisa: Dieses Geld gehörte ihm. Es war der Erlös aus seinen Sachen. Und in der Zeit, als ich mich von ihm getrennt hatte und darauf wartete, daß er die Scheidung in die Wege leite, da schickte ich es ihm.

Der Untersuchungsrichter: So so, sehr wohl. Dieses Geld wurde ihm am 17. Juli übersandt, das heißt zwei Tage vor seinem Verschwinden.

Lisa: Es mag am 17. Juli gewesen sein. Ich erinnere mich nicht.

Der Untersuchungsrichter: Warum wurden aber die Bemühungen beim Konsistorium zu derselben Zeit eingestellt und dem Rechtsanwalt das erteilte Mandat wieder abgenommen?