„Ruf doch mal Taras heraus,“ sagte er zu Nikita.
Nikita trat an das stark verschneite, erleuchtete Fenster, in dessen Scheine die vorbeiflatternden Schneeflocken glänzten, und klopfte mit dem Peitschenstiel an.
„Wer ist da?“ antwortete eine Stimme auf Nikitas Pochen.
„Aus Krestü, lieber Mann; Brechunow und sein Knecht,“ antwortete Nikita. „Komm doch mal auf einen Augenblick heraus.“
Der Mann drinnen trat vom Fenster zurück, und gleich darauf hörte man, wie die Tür nach dem Flur geöffnet wurde, und wie dann die Klinke der Außentür knackte; und die Tür wegen des Windes festhaltend, trat ein alter, weißbärtiger Bauer heraus, mit hoher Mütze, einen Halbpelz über das weiße Feiertagshemd geworfen; hinter ihm stand ein junger Bursche in rotem Hemde, mit Lederstiefeln.
„Bitte näherzutreten,“ sagte der Alte.
„Wir haben den Weg verfehlt, Bruder,“ sagte Wasili Andrejitsch. „Wir wollten nach Gorjatschkino und gerieten hierher zu euch. Dann fuhren wir wieder los und haben uns noch einmal verirrt.“
„Ei, ei, da seid ihr ja arg in der Irre gefahren,“ erwiderte der Alte. „Peter, geh und mach das Tor auf,“ wandte er sich an den jungen Burschen im roten Hemde.
„Schön! Gleich!“ antwortete dieser in munterem Tone und lief in den Hausflur.