Welch eine Freude, einem Menschen zu begegnen, wie Sie! sagte Guskow zu mir im Flüstertone, während er sich von mir entfernte, ich hätte viel, viel mit Ihnen zu sprechen.
Ich sagte, ich sei sehr erfreut, in Wirklichkeit aber, muß ich bekennen, flößte mir Guskow ein unsympathisches, drückendes Mitgefühl ein.
Ich hatte eine Ahnung, daß ich mich mit ihm unter vier Augen unbehaglich fühlen würde, aber ich hätte gern mancherlei von ihm gehört, besonders wie es komme, daß er bei dem Reichtum seines Vaters in Armut lebe, wie man seiner Kleidung und seinem Auftreten anmerkte.
Der Adjutant begrüßte uns alle, nur Guskow nicht, und setzte sich neben mich an die Stelle, die der Degradierte eingenommen hatte. Stets ein ruhiger und langsamer, gleichmütiger Spieler und ein vermögender Mann, war Pavel Dmitrijewitsch jetzt ein ganz anderer geworden, als ich ihn in der Blütezeit seines Spielens gekannt hatte – er schien immer Eile zu haben und ließ seine Blicke umherschweifen, und es waren nicht fünf Minuten vergangen, als er, der sonst immer das Spiel ablehnte, dem Leutnant O. den Vorschlag machte, ein Bänkchen aufzulegen. Leutnant O. lehnte unter dem Vorwande ab, daß er vom Dienst in Anspruch genommen sei, in Wirklichkeit aber, weil er wußte, wie wenig Geld und Gut Pavel Dmitrijewitsch geblieben war, und weil er es für unvernünftig hielt, seine dreihundert Rubel aufs Spiel zu setzen gegen die hundert und vielleicht auch weniger, die er gewinnen konnte.
Sagen Sie, Pavel Dmitrijewitsch, begann der Leutnant, der offenbar den Wunsch hatte, einer Wiederholung der Bitte aus dem Wege zu gehen, ist es wahr, es heißt, wir sollen morgen ausrücken?
Ich weiß nicht, bemerkte Pavel Dmitrijewitsch, es ist nur der Befehl gekommen, daß wir uns bereit halten sollen. – Aber wirklich, es ist besser, wir machen ein Spielchen, ich verpfände euch meinen Kabardiner.
Nein, es ist heute schon ...
Den Grauen, wenn es nicht anders ist, oder wenn Sie wollen, um Geld. Nun? ...