Hörst du denn nicht, wie er jetzt ringsumher feuert? Es giebt keinen unversehrten Platz. Wieviel er von unsern Leuten getötet hat – das läßt sich gar nicht sagen.
Und der Sprechende machte mit der Hand eine abwehrende Bewegung und setzte sich die Mütze zurecht.
Der wandernde Soldat schüttelte nachdenklich den Kopf, schnalzte mit der Zunge, nahm dann aus dem Stiefelschaft eine Pfeife, stocherte, ohne sie frisch zu stopfen, den angebrannten Tabak in ihr auf, zündete ein Stück Feuerschwamm bei einem rauchenden Soldaten an und lüftete die Mütze.
Niemand wie Gott, meine Herren! Bitte um Verzeihung! sagte er und ging, den Sack auf dem Rücken, weiter.
Ei, thätest besser zu warten! rief zuredend der Soldat, der in der Melone stocherte.
Alles eins! brummte der Wanderer, indem er sich zwischen den Rädern der zusammengedrängten Fuhrwerke hindurchwand.
III
Die Station war voll von Menschen, als Koselzow sie erreichte. Die erste Person, die ihm schon auf der Außentreppe begegnete, war ein magerer, sehr junger Mensch, der Vorsteher, der sich mit zwei nachfolgenden Offizieren stritt.
Nicht dreimal vierundzwanzig Stunden, sondern zehnmal vierundzwanzig Stunden werden Sie warten müssen! ... Auch Generale warten, mein Lieber! rief der Vorsteher. Ich werde mich für Sie nicht einspannen lassen.