Nikolajew zog die Zügel an, schnalzte mit der Zunge, und das Fuhrwerk rollte im Trabe weiter.

Nur einen Augenblick füttern – und sogleich, heute noch, weiter, sagte der Offizier.

II

Als Leutnant Koselzow bereits in eine Straße von Duwanka eingebogen war, an deren Seiten die Trümmerhaufen der steinernen Mauern von Tartarenhäusern standen, wurde er durch einen Wagenzug mit Bomben und Kanonenkugeln, der nach Sewastopol ging und sich auf dem Wege zusammendrängte, aufgehalten.

Zwei Infanteristen saßen im dichtesten Staube auf den Steinen eines zertrümmerten Zaunes am Wege und aßen eine Wassermelone und Brot.

Weit her, Landsmann? sagte der eine von ihnen, während er sein Brot kaute, zu einem Soldaten, der mit einem kleinen Sack auf dem Rücken bei ihnen stehen geblieben war.

Wir gehen zur Kompagnie, kommen aus dem Gouvernement, antwortete der Soldat, indem er von der Wassermelone fortsah und den Sack auf seinem Rücken zurechtschob. Wir waren dort drei Wochen bei dem Heu der Kompagnie, aber jetzt, siehst du, hat man alle wieder zurückberufen; es ist uns aber unbekannt, wo das Regiment gegenwärtig steht. Es heißt, die Unsrigen sind in vergangener Woche nach der Korabelnaja abmarschiert. Haben Sie nichts gehört, meine Herren?

In der Stadt, Brüderchen, steht es, in der Stadt! sprach der andere, ein alter Trainsoldat, der mit einem Taschenmesser in der unreifen, weißlichen Wassermelone wühlte. Wir sind erst seit Mittag von dort fort. Es ist wirklich schrecklich, mein Brüderchen!

Weshalb denn, meine Herren?