Man muntert ihn auf, indem man sagt:
»Mensch, sei kein Frosch, du bist doch nicht der einzige, der sein Schiff verliert in diesem Kriege. Wissen wir, ob wir morgen noch schwimmen?«
Darauf erwidert er:
»Nein, daß ich mein Schiff verliere, geht mir nicht so nah wie die Vorwürfe, die ich mir zu machen habe. Ich komme von Valparaiso und habe dort mit zweien meiner Landsleute zusammengelegen, die mich gewarnt haben auszulaufen, ohne die Antwort auf ihre Telegramme abgewartet zu haben, worin ihnen mitgeteilt werden sollte, ob sie besondere Kurse wegen der Hilfskreuzer- und U-Bootsgefahr steuern sollten. Statt dessen hielt ich es für richtiger, den günstigen Wind auszunutzen, um schnelle Reise zu machen. Und was ist nun mein Erfolg? Ich bin in Ihre Arme gelaufen, bin Ihr Gefangener. Wenn meine Kameraden nach Hause zurückkehren und mein Reeder davon erfährt, daß ich ihren Rat nicht befolgt habe, werde ich nie wieder ein Schiff bekommen. Das ist es, worunter ich leide.«
Auf meine Frage, mit welchen Schiffen er denn da zusammengelegen hätte, antwortet er:
»Mit der ›Antonin‹.«
»Mit der ›Antonin‹? Mit dem Kapitän Lecoque?«
»Jawohl!«