Wir warten auf die Dinge, die da kommen sollen. Plötzlich hören wir ein Rucksen und aus der Dunkelheit kommt ein Boot, von dem eine Stimme ruft:
»Halloh, Kapitän, ich glaubte einen Hunnenkreuzer vor mir zu haben und sehe jetzt einen Kameraden, einen Mitsegler. Warum habt ihr mir einen solchen Schreck eingejagt? Ihr wollt mir wohl was vom Krieg erzählen?«
»Natürlich, kommen Sie rauf, wir haben viele Neuigkeiten!«
Unsere weißen Uniformjacken ziehen wir aus, damit dem Kapitän nicht die Abzeichen auffallen, und begrüßen ihn in Hemdsärmeln. Der Kapitän kommt die Treppe herauf, begrüßt uns und sagt: »Ich bin Franzose.«
»Oh, großartig! Was macht Frankreich?«
»Es geht ihm gut. Ravi de vous voir.«
Wir laden ihn zu einer Flasche Sekt ein, die er begeistert annimmt. Er hat Appetit auf alles, denn er ist auf der Heimreise. Als wir die Treppe hinuntersteigen, schlägt er mich auf den Rücken mit den Worten:
»Kapitän, Ihr seid doch ein gräßlicher Kerl, daß Ihr mich so zum Narren gehalten habt. Aber mir ist jetzt zumute, als wenn mir ein Felsblock vom Herzen gefallen wäre.«
»Na,« denk ich, »laß ihn dir mal nicht doppelt schwer zurückfallen,« denn nur noch eine Wand trennte ihn ja von dem Raum, wo ihm alles offenbar würde.
Er tritt in die Tür der Kajüte und prallt vor Schreck zurück, als er Hindenburgs Bild an der Wand sieht; er knickt in sich zusammen und ruft stöhnend aus: »Des Allemands!«