Mr. Melrose, farm manager.

Dear Sir,

My country calls and I have to follow! For two years I worked on the farm, and I have always done my duty. With this letter I leave all the necessary notes, like milksupply, mutton-supply, and the list of the cows. I hope you will have no difficulties to arrange all under my successor. I kindly ask you to give my wages to Klaiber, as I owe him something, and he shall pay my canteen-bills. You may take my saddle and bridle, and pay a bill of about 30 s. to Hofmann, photographer, for me. I like to be square with everybody, and I have not got money enough to do all. I hope you will have not too much trouble by my departure, and with best wishes to you, I remain, yours

I. Mellert. [10]


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Lieber Herr Melrose!

Das Vaterland ruft und ich habe zu folgen! Zwei Jahre lang habe ich auf der Farm gearbeitet und meine Pflicht stets erfüllt. Mit diesem Brief lasse ich alle die notwendigen Aufzeichnungen zurück, wie Milchbestand, Hammelbestand, und die Liste der Kühe. Ich hoffe, Sie werden keine Schwierigkeiten haben, alles unter meinem Nachfolger zu ordnen. Ich bitte Sie freundlichst, mein Gehalt an Klaiber zu geben, da ich ihm etwas schulde und er meine Kantinenrechnung bezahlen soll. Sie können meinen Sattel und Zaumzeug nehmen und dafür eine Rechnung von etwa 30 Schilling für mich an den Photographen Hofmann bezahlen. Ich möchte mit jedermann im Reinen sein, und habe nicht Geld genug, allen zu genügen. Hoffentlich haben Sie nicht zuviel Verdruß durch meine Abfahrt, und ich verbleibe mit besten Wünschen für Sie Ihr

I. Mellert.

Der wackere Seemann hat übrigens in Deutschland seine Farmerkenntnisse gut verwerten können. Jetzt, da es mit Seefahrt trübe aussieht, hat ihm verdientes Glück eine hübsche Bauerntochter mit stattlichem Hof in der Goldnen Aue in die Arme geführt. Sein Tagebuch war mir für dies und das folgende Kapitel von Nutzen.