Allen Genannten sei auch an dieser Stelle verbindlichster Dank ausgesprochen.

Auf Grund von Aufzeichnungen, die Leutnant z. S. Kling nach seiner Rückkehr aus Chile in freundlicher Weise zur Verfügung stellte, konnten die Erlebnisse des in Mopelia verbliebenen Hauptteiles der Seeadler-Besatzung in der vorliegenden Auflage (Seite 247/48) ausführlicher behandelt werden. Den vielen Freunden des Buches wird diese Ergänzung willkommen sein.

Die Verlagsbuchhandlung.


Erster Teil.

Erstes Kapitel.
Wie ein Seemann entsteht.

Seitdem ich das vielleicht letzte Segelschiff der Kriegsgeschichte auf seiner Piratenfahrt geführt habe, werde ich häufig von Freunden und Fremden nach meinen Lebensschicksalen gefragt. Man vermutet, daß nicht ganz normale Entwicklungslinien zu dem ungewöhnlichen Gedanken hingeführt haben, im zwanzigsten Jahrhundert den Krieg per Segel auf das Weltmeer hinauszutragen.

In der Tat habe ich mancherlei rund um die Welt erlebt und aus besonderen Tiefen mich emporarbeiten müssen. Heute als Seeoffizier in der deutschen Reichskriegsmarine sollte ich vielleicht verheimlichen, was alles ich schon in meinem Leben gewesen bin. Aber da nun einmal meine besondere Art und Weise, Krieg zu führen, nur aus meiner Jugendentwicklung zu verstehen ist, so will ich ruhig bekennen, wie mich der Seeteufel von frühen Tagen an beim Schopf gefaßt und hin und her geschleudert hat.

Ihr, in glückliche Lebenslagen Hineingeborene, seid nicht zu streng mit armen Schelmen, die ihren Geburtsschein eine Zeitlang in den Strumpf wickeln müssen; vielleicht ziehen sie ihn später wieder mit Ehren heraus. Und ihr, die ihr hart und mühselig arbeitet, um einen Weg aus der Niederung des Lebens emporzuklimmen, verzaget nie! Das Mauseloch findet sich. Vielleicht steht auch ihr noch einmal auf der Kommandobrücke.