Ein Todesschreck um mein Schiff durchzuckt mich; sollte der Feind schon durch Agenten den Kreuzer beobachten lassen?
»Hoffentlich kriegen Sie ihn auch.«
»Ja, wir hoffen es. Es ist schon alles besetzt in Richtung Bremen, Hamburg und jenseits.«
»Wo war denn der Kerl?«
»Er ist öfter in Beermanns Hotel gesehen worden.«
»Zum Donnerwetter, fangen Sie ihn ja. Leider hat man bei uns öfter den Falschen gekriegt.«
Ich komme nach Bremen in Hillmanns Hotel. Dort tritt schon wieder ein Herr auf mich zu und fragt nach meinem Ausweis. Ich dachte: »Donnerwetter, was ist denn das mit mir?« und zeige meinen Ausweis. Er erzählt von dem Spion, die Beschreibung sähe mir ähnlich, aber es sähen sich ja so viele Menschen gleich. »Haben Sie Hoffnung, den Kerl zu fassen?« »Wir wissen nur, daß er in Richtung Bremen ist.«
Ich denke, das ist eine ganz verfluchte Sache, gehe ins Trokadero und bestelle mir eine Pulle Wein. Kaum sitze ich hier, kommt ein Offizier mit zwei Mann in Uniform: »Folgen Sie mir, Sie sind verhaftet.« Jetzt werde ich wütend: »Wollen Sie Ihre eigenen Offiziere verhaften?«
»Kommen Sie nur mit, Sie können sich nachher ausweisen.«
Allgemeine Aufregung im Lokal; man wollte mit Stühlen auf mich los. »Haut den Spion!«