Konstantin kam und mit ihm Willy, der Susanna die Hand küßte und sich versöhnlich zeigte. Ja, und Konstantin schien wirklich nicht bei rosiger Laune, er war ganz verstört und warf sich, ohne zu sprechen, auf eines der Polster nieder.
»Hast du Hallwig gesprochen?« fragte Maria nach einer Weile.
»Nein, nur Petersen, – er kam heute in meine Wohnung und kündigte mir die Freundschaft.«
»Warum hast du auch mit der Murra gebuhlt?«
»Gott, nur so, – ich mag sie ja eigentlich gar nicht, und das hab ich ihm auch gesagt. Aber es schien ihn nur noch mehr zu reizen. Er hat ein förmliches Protokoll aufgenommen und wird es nun wohl Hallwig unterbreiten.«
»Und glaubst du, daß er deshalb – –«
»Ach, ich weiß nichts,« seufzte der Sonnenknabe – »manchmal mag ich überhaupt nicht mehr. – Früher konnte ich tun, was ich wollte, – wenn ich log oder klatschte und ihre Mädchen in mich verliebt waren, fanden sie es nur enorm, und jetzt wird mir alles das plötzlich vorgeworfen.«
»Ist Eifersucht nicht eigentlich unheidnisch?« fragte Susanna nachdenklich.
»Ja, gewiß, – nur bei Petersen nicht, – bei ihm gehört sie zur Geste, und seine Gesten werden immer respektiert. Aber ich habe diesmal wirklich nicht daran gedacht.«
»Und vor allem, daß es gerade die Murra war,« sagte Maria, »sein Modell, – du hättest dich gerade so gut an der Urzeit selbst vergreifen können.«