Er reichte das Papier Varlin, Fonvielle neigte sich herüber und sah über dessen Schulter in die Schrift.

„Es ist Flourens' Handschrift,“ sagten Beide.

„Sie wissen, was Sie thun sollen,“ fragte Lermina, immer noch verwundert den knabenhaften jungen Menschen ansehend.

„Gewiß“ erwiderte dieser, „ich soll diese Bombe da,“ er deutete auf den Tisch, „nach dem Kaiser werfen, den ich sehr genau kenne, und den ich nicht verfehlen werde. Ich habe auch noch dies zu übergeben,“ sagte er dann.

Er zog ein anderes Papier aus der Tasche und gab es Lermina.

„Eine Anweisung auf vierhundert Francs,“ sagte dieser, „ebenfalls von
Flourens unterzeichnet.“

Lermina gab die Anweisung an Varlin, welcher einen Schlüssel aus der Tasche zog, eine Schublade des Tisches öffnete und dem jungen Menschen vier Bankbillets von hundert Francs übergab.

„Nun gehen Sie,“ sagte Raoul Rigault zu Beaury, welcher ganz vergnügt seine Bankbillets einsteckte, „Sie werden Ihre näheren Anweisungen erhalten. Ihre Adresse?“

„Rue St. Maur Nummer zweiunddreißig,“ sagte der junge Mensch, indem er sich leicht gegen die Uebrigen verneigte und das Zimmer verließ.

„Ihr seht,“ sagte Raoul Rigault mit zufriedenem Lächeln, „daß ich mich ein wenig auf das verstehe, was Handeln heißt, und daß ich vielleicht ein wenig Recht habe, unpractische Maßregeln zu kritisiren.“