„So beginnen wir,“ sagte der Kaiser.

Pietri stellte zwei Stühle einander gegenüber an den kleinen Tisch.

Mademoiselle Lesueur setzte sich auf den einen, zog ihre Handschuhe aus, — legte die Spitzen ihrer zierlichen Finger leicht auf die Tischplatte und sagte:

„Wollen Euer Majestät die Gnade haben, mir gegenüber Platz zu nehmen.“

Der Kaiser setzte sich mit einem fast unwillkürlichen Lächeln an die andere Seite des Tisches.

„Ich bitte Euer Majestät,“ sagte Fräulein Lesueur, „Ihre Hände ebenso wie ich auf die Platte legen zu wollen.“

Der Kaiser that es.

Fräulein Lesueur schwieg einen Augenblick. Dann schlug sie ihre dunklen
Augen mit schwärmerischem Ausdruck empor und sprach mit halb lauter
Stimme:

„Allmächtiger, dreieiniger Gott, der Du herrschest auf der Erde, wie in den Höhen des Himmels und in den Tiefen der Hölle, ich bitte Dich den Geistern, die ich in Deinem Namen rufe, zu erlauben, daß sie aus ihren Wohnungen herabsteigen und auf meine Fragen antworten, zu verkündigen, was sie wissen und was Du ihnen erlaubst, zu sagen.“

Der Kaiser hörte ganz erstaunt diesen im Ton des inbrünstigen Gebets gesprochenen Worten zu.