„Noch eine Frage,“ sagte der Kaiser, „wer ist mein bester Freund?“
„Euer Majestät hätten nicht nöthig gehabt, die Frage auszusprechen,“ sagte Mademoiselle Lesueur.
Der Tisch begann seine Schwingungen, die Schläge ertönten auf dem Boden.
Mademoiselle Lesueur flüsterte die Buchstaben vor sich hin, dann sagte sie.
„Die Antwort des Geistes heißt: Napoleon.“
Der Kaiser ließ den Kopf auf die Brust sinken, in tiefem Schweigen saß er einen Augenblick da.
„Der Geist hat Rechte,“ sagte er halblaut, „Niemand ist der Freund eines Souverains, als er selbst, und aus mir allein muß ich die Entschlüsse schöpfen, in mir allein die Kraft suchen, zu erfüllen, was ich mir vorgesteckt.“
„Doch,“ rief er, indem er den brennend aus den Schleiern seiner Augenlider hervortretenden Blick auf Mademoiselle Lesueur richtete, „kann Ihr Geist mir sagen, wer mein größter und gefährlichster Feind ist?“
Abermals bewegte sich der Tisch und Mademoiselle Lesueur buchstabirte:
„Orleans.“