Ihr schaut – eine Küstenlandschaft.

Einen Küstenstrich an der Nordsee erschaut ihr auf der magisch beleuchteten Fläche – dieser Blätter.

Über das frühlingsstürmende graue Meer strahlt die Sonne. In diesem Sturm und Sonnengefunkel zugleich (es ist das alles herstellbar bei der modernen Filmtechnik) nähert sich das Schiff der Küste.

Fröhlich und gewaltig fährt es dahin. Und in den Segeln braust's! Und jetzt – jetzt seht ihr – jetzt könnt ihr ihn erkennen: ihn, – den Steuermann. Er versteht sich aufs Seefahren, das werdet ihr gleich merken, wenn er an die Küste herankommt. Denn es ist gefährlich und schwer anzulegen an dieser Küste. Aber – Wikinger waren ja seine Leute! Und die verstanden das doch. Jetzt – jetzt seht ihr ihn in voller Figur. Und zwei Köpfe zumindest überragt er, was ihr drinnen im Binnenland an Leuten zu sehen gewohnt seid. Denn die von – oben – es ist eben ein anderer Menschenschlag da.

Dies Gesicht: das, was die Stirne sucht, – die Augen beleuchten dazu den Weg. Denn ein ordentliches Licht muß leuchten zu dem, was der Stirne Sache.

Die im Binnenland, sie verkneifen gewöhnlich die Augen und verfurchen die Stirn, wenn hinter ihr (angeblich) etwas vorgeht. An ein paar Gedanken verlieren sie gleich ihr Gesicht.

Hier? Je schwerer die Sache, desto heller das Leuchten!

Und sehet den Mund, den gefahrfrohen Mund!

Und sehet die Hand! Sie ist das Greifende, das Unbeirrbare. Wie liegt sie am Steuer, greift und lenkt.

Wegbeleuchtend, gefahrfroh, unbeirrbar.