Und ich »lehnte« mich. »So!« Und er stand verzückt und schaute.

Er diktierte mir auch oft. Ich saß am Schreibtisch, der in der Zimmerecke stand. An der anderen Wand, gegen die ich den Rücken kehrte, stand die Ottomane. Da lag er gewöhnlich, während er mir diktierte. Er hatte es gern, wenn ich für ihn schrieb. Und ich schrieb gern für ihn, ich, die ich meine eigenen »Skripten«, – wenn ich eine Schriftstellerin wäre, – niemals selbst abschreiben könnte. – –

Und er lag und diktierte, und ich saß und schrieb.

»Du – bitte!«

»Was denn?«

»Stütze dich mit dem linken Arm auf, nicht so, nein, nicht an die Wange, mehr in den Nacken die Hand, so, ans Haar!«

»Warum denn?«

»Damit ich doch deine kleinen süßen Finger sehen kann.«

Oder er trat an den Schreibtisch, während ich schrieb, und legte seine Hand, leicht, ganz leicht, auf meine schreibende Hand.

Liebende sollten sich eines als Merkmal dienen lassen: wenn nicht jeder von ihnen ununterbrochen die Berührung mit dem andern sucht, dann ist »es« nicht, oder nicht mehr, dann hat sie das »Wunderbare« verlassen – die Liebe.