Stunden vergehen, – wir lösen uns nicht. Das Abendbrot steht bereit, vor uns auf dem Tisch. Du füllst die Tassen, über mich hinweg. Du nimmst die Bissen auf die Gabel, für mich, für dich. Und es ist, als wären wir versunken in einander.

»Du ißt ja nichts«, sagst du. Und die Bissen werden mir in den Mund hineingedrängt. Ich kann schwer essen jetzt. Und dann auch vor Glück kann ich nur schwer essen.

»Jetzt wirst du den Kakao trinken«, sagst du.

Ich sitze und rühre mich nicht. Habe ja auch keine Hand frei, habe beide Hände um deinen Hals, und da gehen sie nicht fort.

Und du nimmst die Tasse in die eine und den Löffel in die andere Hand, und Löffel für Löffel wird mir an die Lippen geführt. Bis die Tasse leer ist.

Ohne daß dieses Geschehen dir und mir wie ein absonderliches erschiene.

Dieses ist das Wunderbare. Und was anders ist, was weniger ist, verdient nicht den Namen des – Geheimnisses. Nur das Wunderbare ist das Geheimnis.


Sommer ist es geworden über alledem.