Der März: »Ihre Darlegungen lesen sich, wie sie geschrieben sind, »in einem Zuge«; sie ermüden trotz strenger Wissenschaftlichkeit nirgends ....«

(Otto Corbach.)

Über »Die Bedeutung der Monogamie« schreibt Professor Dr. Silbermann in der »Volkskraft«: »Alle Vorzüge der Einehe und all die Nachteile der Polygamie hat mit beredter Zunge unter Verwendung reichen und interessanten Materials Grete Meisel-Heß hierin geboten. Die Verfasserin hat in ergreifender Weise das dämonische Unheil ausgemalt, mit dem die Untreue Ehe und Familie schlägt. Ein »Hohes Lied« der Einehe wird angestimmt. Akkorde erhebenden Glücks paaren sich mit den finsteren Melodien unheilvoller Weissagungen. Die Art der Darstellung erinnert an Schopenhauer. Gleich ihm entwickelt die Verfasserin in ihrer ausführlichen Schrift nur einen einzigen Gedanken, den sie aber nach allen Seiten hin wendet, aus allen Ecken und Winkeln beleuchtet, bis nichts mehr an ihm dunkel und unklar bleibt. Aus Kunst, Wissenschaft, Literatur schafft sie reiches Material für und gegen ihre These herbei. Keinen Einwand läßt sie unerwidert, keine Behauptung ohne logischen oder materiellen Beweis.«


Alle drei Werke sind zu beziehen
durch jede Buchhandlung oder den Verlag
Eugen Diederichs, Jena.

Neuerscheinungen 1919

Die Türme des Schweigens
Phantastischer Roman aus Indien von
Maxim. Maulbecker

Das Heiratsgesuch
Heiterer Roman von
Marianne Westerlind

Seegespenster
Ein Nordseeroman von
Anny Wothe

Was ist Liebe?
Erotisch-sozialer Roman von
Arthur Zapp