Frei und rein erklang der Ton.

Und da sagte er: »Siehst du –«, und aus seinen Augen floß in mich, was nur mir gehörte, mir ganz allein.

Und dann bat er mich, ein Buch zu führen, und von meinem Leben zu erzählen. Ihm sollte ich es erzählen, damit meine Stimme ein Ziel hätte.

Bis zu dem Augenblick, wo Chronik und Gegenwart sich berühren, sollte ich ihm das Buch führen.

Der Augenblick ist da.

Zweiter Teil.

So sicher bin ich meines Wortes, wenn ich es an dich richte. Darum bist auch du es, an den ich alles schreibe, sage, denke, – singe. Ohne diese Richtung zu Dir hätte ich das, was ich da schreibe, nie schreiben können. Ich hätte den Rhythmus nicht gefunden. Du, du gibst mir Rhythmus und Ton. Indem mir an dir die Seele mächtig wurde, kam mir die Stimme. Die in der Kehle und jene andere. Sind sie denn nicht eines?

Dimitri hemmte mir den Ausdruck in der Kehle. Es war sein Unglaube, verstehst du? Er hat zuviel gezweifelt. Und die Seele wurde in dieser Mühle des Zweifels formlos.

Du, du gibst ihr – Form. Form und Ton.