»Ach nein, – dafür mußt du ihn nicht verantwortlich machen«, sagtest du mit deiner lieben, deutschen Ernsthaftigkeit.
Und dann putzten wir und hauchten wir – zusammen.
Du hast mir ja noch ganz anderes getan: Du hast mir ja die Tränen von den Augen geküßt, die ich um Dimitri geweint.
Als ich dieses Glas putzte am Rahmen und dieses Bild herausnahm, – da hatte ich etwas wie Furcht. Hatte er immer Furcht vor mir, jetzt habe ich sie vor ihm. Dieses schmerzdurchwühlte Gesicht, ich kann es nicht ertragen, es benimmt mir den Atem und erregt mir Beklommenheit.
Das ist ja ein Gedicht?
Ich möchte gerne wissen, wann es so begonnen hat zwischen uns. Den Tag möchte ich wissen. Und kann ihn nicht herausbekommen. So wenig wie jenen, an dem ich begonnen habe mit diesen Blättern.