»Wie riecht sie süß, – nach Zimmet und Zymmanen,
Die Rose,
Die Rose,
Die Rose von Jericho!« – – –

Ein Spiel ist die Liebe. Ein Spiel um den Ernst. Wenn nur beide in fröhlicher Spielkraft bleiben! Sonderbare Figuren entstehen, Konstellationen sind plötzlich da, – man weiß nicht woher, wie Gestalten auftauchen im Dunkeln, im Dämmern, die sich bei Licht als gewöhnliche Gegenstände entpuppen. Nur Mut, nur näher hingesehen, nur unbeirrbar bleiben! Es wird heller werden! Es sind nur Spielgespenster, soferne ihr wollt.

Aber, so wie der Spuk beginnt, werden die meisten ungebärdig. Und furchtsam. Und werfen die Flinte ins Korn. Der Spieltrieb fehlt ihnen, dieser der Kunst so nahe verwandte.


Dimitri wußte Kränkungen einzuspritzen wie eine Seruminjektion. Mit einer feinen Nadel unter die Haut gezogen, die Nadel rasch heraus, und das Gift bleibt drinnen, geht ins Blut, wirkt, wirkt! Und wie eine solche Kränkungs-Seruminjektion gleich wirkte, auf der Stelle! Wirkte auf die Seele und auf das Aussehen.

Dann kam er, schaute mich an, schüttelte den Kopf und sagte: »Sonderbar, wie du dich verändert hast!«


Ich habe einmal irgendwo eine ganz eigenartige Definition von Glück gelesen: »Was ist Glück? – Einen langen Spaziergang in engen Lackstiefeletten gemacht zu haben und die dann auszuziehen.«

Oder: Drei Monate mit Dimitri in »Liebe« gelebt zu haben, – und dann nicht mehr mit ihm in »Liebe« zu leben.