untertänigster und gehorsamster Diener
Graf von Welldone.

König Friedrich an Alvensleben

Potsdam, 30. Juni 1777.

Ich halte es nicht für angezeigt, dem Herrn Saint-Germain auf seinen Brief unmittelbar zu antworten. Ich ermächtige Sie daher, ihm von mir zu sagen, es stände ihm frei, hierher zu kommen, ihn aber zugleich darauf aufmerksam zu machen, man sei hier sehr ungläubig und glaubte im allgemeinen nur an Dinge, die sich handgreiflich beweisen lassen. Somit täte er gut, sich selbst zu fragen, ob er gewillt ist, seine Wissenschaft und seine Geheimmittel vorzuführen. Sonst würde er hier seine Zeit gewiß verlieren, während er sie anderswo vielleicht nützlicher anwenden könnte.

König Friedrich an die Prinzessin Wilhelmine von Oranien

(Potsdam) 30. Juni 1777.

Man droht uns mit dem Erscheinen eines Abenteurers namens Saint-Germain, der mit Projekten, alchimistischen Rezepten, medizinischen Geheimmitteln und Rezepten für den Stein der Weisen durch die Welt zieht. Ich bezweifle, daß er hier sein Glück macht.

König Friedrich an Prinz Heinrich[451]

(Potsdam) 2. Juli 1777.

Der berüchtigte Abenteurer Saint-Germain kommt hierher, um uns in seine Obhut zu nehmen. Er will unser Einkommen um 6 Millionen bereichern. Aber ich glaube, kein Mensch möchte sein Gehalt auf diese Einnahmequelle angewiesen sehen.