Fräulein Frieda stand mit offenem Mund und vor Erregung glühenden Wangen immer neben der Wittfoth.

"Wenn sie sich nur nichts angethan hat", sagte sie.

"Ach was soll sie wohl", fuhr Frau Caroline sie an. "Haben Sie schon die Schürzen gesäumt? Sie wissen ja, sie sollen doch bis ein Uhr fertig sein."

Damit schüttelte sie diese kleine Klette energisch von sich ab.

Mittags kam Beuthien wieder. "Se hebbt se". sagte er finster.

"Dod?" fragte die Wittfoth.

Beuthien gab mit dem Daumen über die rechte Schulter hinweg die Richtung an: "In'n Kanal."

"Herr meines Lebens!" rief die erschrockene Frau. "Da muß ich mich erst mal setzen. Das ist mir ordentlich in die Beine gefahren."

Ein lautes durchdringendes Schellen klang von hinten her.

"Mein Gott, Therese. Das ewige Klingeln. Es ist aber auch gar zu doll.
Was sie nu wohl wieder hat."