Dann war es wie ein leises Schrammen und Schurren.
Nach kurzer Pause wieder die Schritte, das flüsternde Sprechen, das
Klingen der Korridorthür, und wieder die dumpfe Stille.
Noch immer saß Behn in unveränderter Stellung, wie schlafend.
Da wurde leise die Thür geöffnet, und die halblaute Stimme der Frau Behn rief nach ihm.
Mit fast pfeifendem Laut rang sich ein tiefer Atemzug aus der Brust des
Mannes, aber er rührte sich nicht.
Sie trat zu ihm und legte ihm leise den Arm auf die Schulter.
"Johannes!"
Da sanken ihm die Arme, schwer fiel die Stirne auf die gekreuzten
Fäuste, und der große starke Mann schluchzte wie ein Kind.
"Johannes, wat helpt dat?" sagte sie leise.
Er stand auf, ohne sie anzusehen, als schämte er sich seiner Thränen.