So traf ihn der Briefträger, der in der allgemeinen Aufregung unbemerkt durch die nachlässig geschlossene Thür in die Wohnung gelangt war.
Behn streckte, ohne aufzusehen, den linken Arm nach dem Brief aus.
"Mi is nich god", sagte er, wie entschuldigend.
"Macht woll die Luft, Herr Behn", meinte der Briefträger. "So gewitterig heute."
Frau Behn kam hinzu und nahm ihrem Mann den Brief ab.
"Is di beter, Johannes?"
Sie hielt das Couvert gegen den Tag, um dessen Inhalt zu erforschen.
"Von Schulze", sagte sie. "Is woll de Reknung för dat Klaveerstimmen."
Der Briefträger, noch ohne Ahnung von dem Unglück, das die Familie betroffen hatte, erfuhr erst davon auf der Straße, durch ein Mädchen des Nachbarhauses.
Er hatte auch für Frau Caroline Wittfoth einen Brief.