"Ja", antwortete er scherzend. "Wülln Se min Fru sin?"

"Da föhrt wi immer fein tosamen in de Kutsch", ging sie darauf ein.

"Un mit söß", lachte er und schob die geleerte Tasse von sich.

Schwerfällig erhob er sich, und sie bemerkte erst jetzt, daß er ein wenig schwankte. Er wischte sich mit dem Rücken der linken Hand langsam über die etwas niedrige braune Stirn und reckte die breiten Schultern.

Als sie ihm die ausgebesserte Krawatte zurückgab griff er nach ihrer
Hand und legte den Arm um ihre Taille.

"Dat laten S' unnerwegs", rief sie, sich losreißend. "So wiet sünd wi ja woll noch nich".

Er versuchte noch einmal die hinter den hohen Lehnstuhl sich flüchtende zu erhaschen.

"Nichts für ungut, Madammchen", lachte er dann, ablassend. "Spaß muß sind, sagt der Berliner".

"All wo's hin gehört", sagte sie pikiert.

"Na, denn nich", brummte er gekränkt und fragte, was er schuldig sei.
Aber sie wollte für die kleine Mühe nichts haben.