Einen Augenblick kam ihr der Gedanke, ihm einen Korb zu geben.

Was fiel ihr ein?

Mit einer stummen Verbeugung nahm sie seinen Arm. Ihr schwindelte. Das
Blut strömte ihr gewaltsam durch den Kopf. Sie hörte kaum die Musik.

Zum Glück trat er nicht gleich mit ihr zum Tanz an, sondern schloß sich den promenierenden Paaren an.

"Auch'n bischen hier, Fräulein", begann er die Unterhaltung. "Wie kommt denn das?"

"Ja, es machte sich so. Meine Freundin", sagte sie stockend.

"Nettes Mädchen", lobte er. "Rank und schlank. Schröder heißt sie?"

"Kröger", berichtigte sie.

Die Reihe war an ihnen, und sie tanzten. Beuthien tanzte Walzer nach dem
Rhythmus des Rheinländers, und sie überließ sich aufatmend seiner
Führung.

"Wie 'ne Feder", schmeichelte er ihr während des Tanzes.