Auf dem verwilderten runden Grasplatz vor ihrem Sitz schnatterte und schnabbelte eine einsame Ente. Ein magerer, weiß und braun gefleckter Hühnerhund blinzelte mit müden Blicken aus den triefenden, von Fliegen gequälten Augen aus seiner Hütte zu ihnen herüber.

Das Bier war warm und abgestanden, und mundete ihnen nicht. Der Geruch des nahen Hühnerstalles wurde ihnen lästig.

Lulu sah sich nach einem andern Platz um.

Hinter dem Garten zog sich ein spärliches Wäldchen an dem Rand einer
Wiese hin, größtenteils dichtes, mannshohes Unterholz, aus dem sich nur
einige zerstreut stehende junge Birken mit ihren glänzenden weißen
Stämmen hervorhoben.

Ein halbvermorschtes Brett führte über einen ausgetrockneten Graben in das Holz hinein.

Nach einigem Zaudern, aus Rücksicht auf ihr Kleid, folgte Lulu mit aufgeschürztem Saum Beuthien in die kleine Wildnis.

Wie oft waren sie als Kinder in dieser Weise im Freien umhergestreift, hatten Beeren gesucht, Kränze aus Laub, Ketten aus den hohlen Stengeln der Kuhblume gewunden, oder waren mit bloßen Füßen in dem kühlen, schlammigen Wasser der Gräben und Pfützen gewatet.

Beiden kam die Erinnerung zugleich, und beide sprachen sie aus.

Er rauchte seine kurze Meerschaumpfeife mit dem Kaiser-Friedrich-Kopf, und der beizende Qualm zog ihr in die Nase und ward ihr unbehaglich.

Sie drängte sich vor ihn.