"Wie ungemütlich ist es hier schon," sagte sie.

"Und dieses Wetter heute. Wären wir nur erst weg. Ich habe jetzt gar keine Ruhe mehr."

Und sie zog ihn mit sich ins kleine Nebenzimmer, wo es noch einen gemütlichen Eckplatz gab, und erzählte ihm von ihren Kasten und Koffern, und wie ungeschickt sich die Zofe beim Einpacken benommen hätte, und plauderte von Berlin, und was sie alles in diesem Winter unternehmen wollten. Ob er sich auch so darauf freue.

"Ja," sagte er und hielt ihre Hand und drückte sie ganz leise.

Es war so dunkel jetzt, dass sie sich kaum erkennen konnten.

Aber er wünschte, es wäre noch dunkler. Er hatte gelogen, hatte sie belogen! Es war ihm plötzlich, als ob etwas in ihm kalt würde. Eine Leere. Es war nicht Scham, nicht Reue, oder Schmerz. Nur ein wunderliches Gefühl der Starre, wie ein eisiger Hauch.

Es war etwas in ihm tot, er hatte es selbst getötet.

Es war aus. Er fühlte es.

Leise liess er ihre Hand los.

Es war aus.