"In Schönheit leben," antwortete sie.

"Aber dann in Schönheit sterben," beharrte er.

"Wie's kommt."

"Das sagen Sie, Hedda Gabler?"

"Ich bin keine Hedda Gabler."

"Aber möchten Sie denn nicht—"

"In Schönheit sterben?"

Sie lachte.

"Wissen Sie, was Hedda dem Eilert so hoch anrechnet, dass er den Mut gehabt hat, sein Leben nach seinem eigenen Sinn zu leben und dann die Kraft, den Willen hatte, vom Gastmahl des Lebens aufzubrechen—es kommt doch immer auf das Leben an, das geendet wird. Ein verpfuschtes Leben mit der Pistole abzuschliessen, was ist da Schönes dabei? Kraft und Willen zu neuem Leben haben, das wäre schön. Das andere ist am Ende nur ein billiger Ausweg aus der Klemme, eine Tat der Ohnmacht, der Verzweiflung."

"Unter Umständen—"