»Alles, alles sage ich nach,« zischte Lux.
Wie ein wildes Tier schäumte Manuel auf.
»Manuel! Lux! Manuel!«
Vergeblich versuchte Blanche sich zwischen sie zu werfen. Der Augenblick war jetzt da, wo diese beiden Knaben, in deren Seelen sich langsam der Haß angesammelt hatte, aneinander geraten mußten. Wie zwei Panther fielen sie sich an, packten sich und rangen miteinander, nur von dem einen Trieb beseelt, den andern unter sich zu bringen.
Es war Zufall, daß Manuel unterlag. Er stolperte und rutschte aus, fiel auf den Rücken und riß Lux über sich.
Mit weit aufgerissenen Augen, zitternd, keines Wortes mächtig, starrte Blanche auf die kämpfenden Knaben, schrie nicht auf, als Manuel fiel, starrte nur in zitterndem Schweigen auf den Kampf. Selbst der Gedanke, es ist deinetwegen, verblaßte.
Wenn sie sich nur nicht weh tun!
Diese fürchterlichen Knaben!
Wie wild sie immer gleich sind!
Sie kennt Lux kaum wieder. Wie verrückt hämmert er auf Manuel los. Sie kann es nicht mehr mit ansehen und stürzt hinaus.