Da folgt ihr ein kurzer Schrei.
Lux taumelt ihr nach, die Hand auf der Brust.
Es klingt röchelnd, aus tiefster Angst heraus. Totenblaß ist Lux, taumelt hinter sich, dreht sich um, greift in die Luft und fällt mit einem dumpfen Aufschlag zu Boden.
Blut!
Es rinnt über seine Bluse, ein feiner, roter Streifen.
Da kreischt sie laut auf und stürzt weg, und ihr Kreischen schreckt die Tanzenden auf und macht die Musik verstummen.
Hinter ihr teilt sich das Gesträuch, und Manuel, das Messer noch in der krampfhaft geballten Faust, steht starr vor Lux. Aller Haß, aller Zorn ist aus den schwarzen Augen verschwunden; entsetzt, mit leeren Blicken sehen sie wie auf etwas Rätselhaftes.
So findet man die beiden Knaben. Die Musikanten, der ganze Kinderschwarm, alles drängt sich herzu.
Lux atmet noch. Sein Gesicht ist schneeweiß, und die geschlossenen Lippen zucken.