Und er nahm das Körbchen und stellte es vor sich auf die Decke.

»Willst du dich nicht hinsetzen?« fragte er.

Sie setzte sich auf einen Stuhl vor seinem Bett und sah bald das Körbchen, bald den Kranken an, während Luxens Augen still auf ihrem Gesicht ruhten, mit einem gespannten Ausdruck, als erwarte er ein Wort von ihr.

Es war merkwürdig, wie wenig sie sich zu sagen hatten. Endlich fragte sie:

»Tut es noch weh?«

»Manchmal. Aber nur ein ganz klein wenig.«

Sie wurde mit einmal blutrot. Es war ihr, als müsse sie sich schämen, als wäre sie selbst es, die ihn gestochen hätte. Wie dumm! Sie konnte doch nichts dafür.

Er aber dachte: »Warum wird sie so rot? Es ist doch nicht ihre Schuld.«

In diesem Augenblick wurde die Tür leise aufgemacht und gleich wieder geschlossen. Blanche nahm das als Zeichen, abbrechen zu müssen. Sie erhob sich und gab ihm ungelenk die Hand.

»Adieu, Lux!«