Das war freilich alles mit Überlegung gesagt und mit Frau Elisabeth unter einer Decke gespielt. Aber es ermunterte Blanche doch und machte ihr einigen Mut, als ihre Mutter sie nun einfach ins Krankenzimmer schob und die Türe hinter ihr schloß.
Da stand sie, ihr Körbchen Orangen in der Hand, mitten im Zimmer und sah verlegen und hilflos auf Lux, der sie mit großen Augen anleuchtete. Sie hätte kein Wort herausgebracht, wenn nicht er das Schweigen gebrochen hätte.
»Blanche! Du?« rief er.
Es lag ebenso viel Überraschung als Freude darin.
Da trat sie näher, und ihre Stimme zitterte, als sie sagte:
»Ich wollte doch mal sehen, wie es dir geht.«
»Danke, ganz gut! Der Doktor meint, ich würde wohl bald wieder aufstehen dürfen.«
Sie sagte nichts darauf, sondern stand mit ihrem Körbchen dicht vor seinem Bett, und sah ihn mit verlegenem Lächeln neugierig an, musterte das Bett, die Wand, die Bilder daran, und dachte endlich an die Orangen.
»Die soll ich dir geben,« sagte sie.
»O wie schön!« rief Lux. »Danke, Blanche!«