Es spielt in meinen Traum hinein:
Die Füße müssen meine sein,
Sie wandeln her, sie wandeln hin,
Vergangenes geht mir durch den Sinn:
Viel süßer Duft und Sonnenlicht,
Und eine Hand, die Rosen bricht.
Vor ihrem Bilde glühten sie,
Vor ihrem Bild verblühten sie.
Der Schlaf drückt mir die Augen schwer.
Ich höre die leise Stimme nicht mehr.
— Vor ihrem Bilde glühten sie,
— Vor ihrem Bild verblühten sie.
Bitte
Holder Frühling hauch mich an,
Dass ich neu erstehe,
Was ein Herz ertragen kann,
Ich ertrug's an Wehe.
Einst so blühend, diese Brust,
Soll sie ganz erkalten?
Ach, ich bin mir kaum bewusst,
Lass den Tag so walten.
Wem ein schönes Glück verging,
Drauf er treulich baute,
Wer sich an ein Hoffen hing,
Das wie Märzschnee taute,
Lieblos scheint ihm wohl die Welt
Und so kalt zum Sterben;
All was er in Händen hält,
Sind nur tote Scherben.
Holder Frühling hauch mich an
In den neuen Tagen;
Was ein Herz ertragen kann,
Ach, ich hab's ertragen.
Tausend Knospen schwellen dir,
Duft weht auf und Lieder.
Eine Blüte schenk auch mir,
Eine einzige wieder!