»Nichts da,« rief Fink muthwillig, »was soll ich mit einer Frau machen, die keine anderen Gedanken hat, als sich mit dem Geld ihres Mannes zu amüsiren?«
»An wen denkst du denn sonst? Du willst doch nicht der Tante vom Geschäft deinen Antrag machen?«
»Nein, mein Schatz, aber dem Fräulein vom Hause.«
»Um Alles nicht,« rief Anton bestürzt aufspringend, »das wird eine schöne Geschichte werden.«
»Gar nicht,« versetzte Fink kaltblütig, »entweder nimmt sie mich, und dann werde ich ein wohlberathener Mann, oder sie nimmt mich nicht, dann werde ich ohne Frau abreisen.«
»Du wirst ohne Frau abreisen,« rief Anton. »Hast du denn je daran gedacht, Fräulein Sabine für dich zu wählen?« frug er unruhig.
»Zuweilen,« sagte Fink, »im letzten Jahr oft, sie ist die beste Hausfrau und das edelste uneigennützigste Herz von der Welt.«
Anton sah erstaunt auf seinen Freund. Nie hatte Fink durch eine Andeutung verrathen, daß ihm Sabine mehr gelte als eine andere Dame seiner Bekanntschaft. »Aber du hast mir ja nie etwas davon gesagt?«
»Hast du mir etwas von deinen Empfindungen für eine andere junge Dame erzählt?« antwortete Fink lachend.
Anton erröthete und schwieg.