Pix saß gefühllos auf dem Bett und streichelte den Pluto, welcher mit ihm zur Abendgesellschaft gekommen war.
Specht goß Pix das Glas voll und stellte es auf den Bettpfosten. Pix trank es schweigend aus. Specht füllte das Glas von neuem und begann in weltmännischem Ton: »Nun Pix, wie finden Sie den Kürbis?«
»Es ist eine verrückte Idee,« sagte Pix.
Gekränkt wandte sich Specht ab und sah wieder unruhig auf seinen Gegner. Nach einer Weile streckte er die Füße mit scheinbarem Behagen aus, verbarg seine Hände in den Hosentaschen, und sprach über die Schulter: »Sie werden mir zugeben, Pix, daß man über manche Dinge verschiedene Ansicht haben kann und deßhalb doch nicht feindlich zu sein braucht.«
»Das gebe ich zu,« sagte Pix.
»Warum also,« fuhr Specht heftig fort und sprang auf, »warum sind Sie mein Feind? warum denken Sie gering von mir? Es ist hart, mit seinen Collegen in Feindschaft leben. Ich will Ihnen nicht verschweigen, daß ich Sie achte und daß mir Ihr Benehmen unangenehm ist. Sie haben mir Genugthuung verweigert und sind doch noch böse auf mich.«
»Erhitzen Sie sich nicht,« sagte Pix, »ich habe Ihnen keine Genugthuung verweigert und ich bin gar nicht böse auf Sie.«
»Wollen Sie mir das vor allen diesen Herren erklären?« rief Specht erfreut, »wollen Sie mit mir anstoßen?« Er holte sein Glas.
»Kommen Sie her,« sagte Pix versöhnlich, »ich habe gar nichts mehr gegen Sie, ich sage nur, das mit den Kürbissen war ein verrückter Einfall.«
»Es ist noch mein Einfall,« rief Specht, das Glas zurückziehend, »ich dünge mit Rinderblut, in einigen Wochen werden sie grün sein.«