Ganz entsetzt sagte ich zu meinem Gehilfen: „Sehen Sie nur die beiden Mädchen! Sie haben Hunde mitgebracht und spielen damit. Die müssen wir ihnen unbedingt fortnehmen. So etwas können wir hier nicht dulden.“
„Warum nicht? Wollen wir doch froh sein, daß die Mädchen sich beschäftigen! Es ist ein Zeichen, daß sie sich hier bereits ein wenig zu Hause fühlen. Täten sie das nicht, so würden sie die Hunde nicht hervorgeholt und mit ihnen zu spielen angefangen haben. Es ist immer schon etwas, wenn wir in dem Bericht, den wir nach Washington senden sollen, sagen können: Wir hatten zwei Mädchen. Dieselben haben mit Hunden gespielt.“
Ich fing an, in meinem Herzen dem lieben Gott zu danken, daß er mir diesen Gehilfen beschert hatte. Er war wirklich ein sehr verständiger Mann. Er wußte die Dinge, den Verhältnissen entsprechend, von der rechten Seiten anzusehen und anzugreifen.
Die beiden Mädchen durften also mit den Hunden weiter spielen. Sie waren beschäftigt.
Nun wieder zu den Jungen! Ich machte unwillkürlich ein paar Schritte zu der Ecke hin, in der sie saßen. Schnell griffen sämtliche Jungen nach ihren Hüten und hielten dieselben mit ihren schmutzigen Händen fest. Sie schienen zu befürchten, daß ich wieder einen Versuch machen wolle, ihnen die geliebte Kopfbedeckung zu entreißen. Ich ging noch ein paar Schritte weiter, da rissen sie ihre Hüte, wie auf ein gegebenes Zeichen, von den Köpfen und — setzten sich darauf.
Weg waren sie.
„Hurra!“ rief mein Gehilfe, „nun haben wir die Hüte von den Köpfen weg! Großartiger Erfolg! Wird auch nach Washington berichtet! Ob sie an den Haken hängen oder ob die Jungen darauf sitzen, das ist ganz einerlei, solange sie nur nicht auf ihren Köpfen sind.“
„Aber das ist noch keine Beschäftigung, daß die Jungen sich auf ihre Hüte setzen.“
„Nein, das nicht, aber doch die Vorbereitung zu einer Beschäftigung.“