»Wir dürfen es der Menge nicht preisgeben. Nirgends steht es geschützter als im Rathaus!«

Tzschirners Unsicherheit wuchs.

»Die hohe Gefahr, in der das Rathaus und wir alle schweben,« versetzte er.

Bakunin lächelte heimtückisch.

»Ich fürchte die Gefahr nicht …«

Tzschirner sah das Blatt, das seine Unterschrift trug, auf dem Tisch liegen. Er griff danach, knüllte es zusammen und warf es auf den Fußboden.

»Es ist gut, Meyer,« sagte er zu dem Wachtmeister, »Sie können gehen. Lassen Sie die Fässer hier. Wir müssen das Pulver jederzeit zur Hand haben.«

Der Wachtmeister entfernte sich widerwillig, und die beiden Männer sprachen weiter miteinander, ohne den Vorfall noch einmal zu erwähnen.

»Wie ich höre,« versetzte Bakunin, »zieht sich die Bürgerschaft vom Kampf immer mehr zurück. Wir müssen die angesehensten Bürger der Stadt verhaften lassen, um ihnen zu zeigen, daß wir die Gewalt besitzen, sie zum Kampf zu zwingen.«

»Ich habe schon eine große Anzahl von Verhaftungen vorgenommen,« erklärte Tzschirner.