»Kinder,« sagte er, »unser Weg ist noch weit. Den Groschen für die Überfahrt können wir uns sparen. Wir gehen über die Augustusbrücke nach Hause. Trinkt aus.«

Schweigend gehorchten Linchen und Heinrich, und bald darauf verließen sie mit dem Vater den Garten. Kaum waren sie auf die Straße getreten, als ihnen unvermutet Advokat Marschall entgegenkam.

»Ah, guten Tag, Herr Feldwebel!« rief der immer wohlgelaunte alte Mann. »Guten Tag, Linchen! Guten Tag, Heinrich!«

Auf Mißbachs Gesicht spiegelte sich peinliche Verlegenheit. Hier auf der offenen Straße mit dem Demokratenführer zusammenstehen! Wenn das jemand sah! Gleichwohl nahm Mißbach aus dem in Fleisch und Blut übergegangenen Gefühl der Unterordnung unter den Höherstehenden militärische Haltung an.

»Na, wie geht's, Herr Feldwebel?« fragte Marschall freundlich.

»Danke, Herr Advokat, gut.«

»Was macht die Gesundheit?«

»Daran fehlt's mir nie.«

»Immer viel Dienst?«

»Dienst ist nie zuviel.«