Die aber noch ächzen unter den Nöten des Lebens, den Sklaven der Arbeit, denen rate ich, sofern sie mich hören wollen: Verzaget nicht, aber hoffet auch nicht, sondern machet euch frei! Schmeißt den Bettel weg, nicht aus Verzweiflung, sondern aus Einsicht, daß das Leben ein sinnloses Ding ist. Und dann schließet euch mir an und meiner Schar des Todes.

Wer aber ungeduldig ist und nicht mehr warten will, der stirbt zwar nicht den schönen Tod, wie ich Narr ihn vorbereite, aber ich wünsche ihm doch: Gute Reise – und unbewußte Verwesung!

Euch andern aber sage ich: Auf Wiedersehen – beim großen Sterben. Ich harre nun eures Echos und dann will ich wieder reden.

Dem Sozialismus aber wünsche ich – ein langes Leben, ein schönes Greisenalter und den Tod auf der Matratze.

Karl Starkblom.

Vierter Abschnitt.

Die Vision des Todespredigers.

Zweites Sendschreiben an das Menschengeschlecht
von
Karl Starkblom.

Einleitung.