Die Haushälterin hatte das Nötige gebracht, und Marguérite schenkte erst Thee ein, dann auch Wein für sich und ihn.

Während des Essens blickte Starkblom ein paar Mal zu ihr hinüber. Schließlich sagte er kauend:

»Was Sie für ein gesundes Gebiß haben. Und dieser Hunger! Und überhaupt die ganze Gestalt – wo wächst denn diese Rasse? Sie scheinen mir überhaupt keine Deutsche, ihrem Accent nach?«

Marguérite lachte.

»Nun, wie man’s nimmt. Geboren bin ich im Elsaß, kam aber ziemlich früh nach Frankreich.«

Starkblom schaute sie immer noch an.

»Prachtvoll, prachtvoll«, brummte er dann, und Marguérite ward rot.

Er erhob sein Glas.

»Na, prost, Frau – und Ihr Name? Darf ich den wissen?«

»Ich heiße Marguérite. Das andere ist nebensächlich, nicht?«